Regionaltreffen Ulm

Gründung: 2005

RT-Leiterin: Christiane Philipp

  0171-6271433
Regelmäßiges Treffen:  
an jedem dritten Freitag im Monat ab 19.30 Uhr
Lokalität:  
RT Ulm gegründet am 18.02.2005

Schützenhaus Leipheim

Weidlenweg 3

89340 Leipheim

www.die-leipheimer.de/index_details.php?d_item_id=6138&display_details=1

Turnus: Jeden dritten Freitag im Monat ab 19.30 Uhr



Hallo,

herzlich Willkommen auf unserer Regionalseite. Dies soll ein Treffpunkt für alle SL-Fahrer und Freunde mit Partnern sein. Die Teilnahme ist nicht an eine Mitgliedschaft gebunden.

Unsere Aktivitäten bestehen aus regelmäßigen, gemütlichen Stammtischabenden, ein- sowie mehrtägigen Ausfahrten und anderen gemeinsamen Unternehmungen. Bei unseren zwanglosen Zusammenkünften stehen die Geselligkeit und der Spaß im Vordergrund.

Falls du noch keinen SL besitzt, dir aber gerne einen kaufen möchtest, bieten wir dir auch eine fachmännische Kaufbegleitung (gegen Aufwandsentschädigung) an.

Hast du Lust uns mal kennenzulernen, dann komm einfach mal vorbei.

Bis bald ...
Christiane Philipp

Tel. 09073-2058
Mobil 0171-6271433
Fax 09073-3554
email: autocenterphilipp@t-online.de

RT-Stellvertreter:
Herbert Jaborsky
0173-3148286
email: Herbert.Jaborsky@t-online.de

Technikreferent:
Alex Philipp
09073-920153
email: seat-philipp@t-online.de

Aktivitäten:

  • verschiedene Tagesfahrten
  • Aktive SL-Liebhaberei im Alltag
  • Workshops
  • Kaufbegleitung / Kaufberatung
  • technische Auskünfte
  • gemütliches Beisammensein

Navigation:

zu den Ausfahrten 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019| 2020


Jahresprogramm 2020

für Clubmitglieder und Freunde des Regionaltreff-Ulm

Auf Grund des Corona-Virus sind bis auf weiteres alle Termine unter Vorbehalt und es wird kurzfristig entschieden, was statt finden kann!

Sobald sich Änderungen ergeben, werden wir euch das auf unserer Seite (siehe unten) mitteilen.

17.01.2020 Stammtisch - Gasthof zur Sonne Röfingen - http://www.sonne-roefingen.de

21.02.2020 Stammtisch

27.02. - 01.03.2020 Retro Classics Stuttgart

20.03.2020 Stammtisch - entfällt wegen Corona !!!

27.03.2020 Mercedes Classic-Center Fellbach - AUSGEBUCHT!

17.04.2020 entfällt

18.04.2020 Saisoneröffnung - neuer Termin wird noch bekannt gegeben

24.04.2020 Betriebsbesichtigung Firma Handtmann Biberach - kommt neuer Termin

26.04.2020 Frühlingsausfahrt - 5.7.2020 nachgeholt!

08. - 10.05.2020 Isar-Flossfahrt - vom Veranstalter abgesagt

15.05.2020 Stammtisch entfällt

16. - 24.05.2020 Ausfahrt Toskana - verschoben auf 2021!

30.05. - 01.06.2020 Pfingst-Ausfahrt Bodensee entfällt!

26.06.2020 Stammtisch

17.07.2020 Stammtisch

19. - 23.07.2020 Ausfahrt Tannheimer Tal

21.08.2020 Stammtisch am Silbersee

30.08.2020 Ausfahrt Roggenburger Tal

18.09.2020 Stammtisch

20.09.2020 Feier "15 Jahre RT-Ulm" - (Einladung 15 Jahre RT-Ulm.pdf )

02. - 05.10.2020 Ausfahrt Südtirol Andrian abgesagt!

16.10.2020 Stammtisch - bitte anmelden!

22. - 25.10.2020 Oldtimermesse Padua abgesagt!

31.10.2020 (Samstag) Saisonabschlußfahrt Anmeldeschluss 18.10.20

20.11.2020 Stammtisch

12.12.2020 (Samstag!) Weihnachts-Stammtisch im Hotel & Restaurants Seligweiler (www.seligweiler.de) in Ulm-Seligweiler



Alle Mitglieder des Mercedes-Benz R129 SL-Clubs haben mit ihrem Mitgliedsantrag auch die Club-Haftungs-Ausschluss-Erklärung unterschrieben und somit akzeptiert. Eine Teilnahme bei den Ausfahrten erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko! Ferner genehmigt der Teilnehmer mit der Club-Haftungs-Ausschluss-Erklärung, dass die Bilder veröffentlicht und der Redaktion unserer Club-Zeitschrift CLASSIC ROADSTER zur Verfügung gestellt werden dürfen.



Ausfahrten 2020

15 Jahre RT Ulm Feier Münsterplatz

Tannheimer Tal Juli 2020

Text: Renate Tsavas Fotos: Renate Tsavas
Vor der Haustüre, auf unbekannten Wegen,
ins Tannheimer Tal mit dem RT Ulm Per Zufall lernten wir (Georg und Renate Tsavas) bei einem Gruppenausflug Sepp Schiffer vom Schwarzen Adler in Tannheim kennen. Mit seinen Erzählungen machte er uns neugierig auf das Tannheimer Tal. Kurz entschlossen planten wir ein paar Tage Urlaub in seinem Hotel, welches er mit seiner Frau Ellen führt. Hier nahm die Vorstellung einer Clubausfahrt sehr schnell Form an. Den Vorschlag, den Termin nicht auf ein Wochenende zu legen, da zu dieser Zeit das Tal zu sehr von Wochenendausflüglern, Motorrad- und Fahrradfahrer überlaufen ist, nahmen wir gerne an. Bei ein paar Gläser Wein und einem guten Gespräch konnten wir uns auch noch auf ein tolles Angebot mit „der geschenkte Dienstag“ und der Adler-Wohlfühlpension einigen. Unsere Regionalleiterin Christiane Phillip war von unserem Vorschlag begeistert. Gemeinsam haben wir noch einen Termin, in dem bereits sehr vollen Terminkalender, für 2020 gefunden. An der Weihnachtsfeier 2019 wurde von uns das Programm, mittels einer PowerPoint-Präsentation, vorgestellt. Am gleichen Abend waren schon 50%, der auf 15 Fahrzeuge begrenzten Ausfahrt, gebucht. Leider mussten in diesem Jahr sehr viele Events schon zum Saisonstart wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Gespannt verfolgten wir die Situation. Sehr froh über die ersten Lockerungen im Juni fuhren Georg und ich nach Tannheim, um vor Ort über die Hygienemaßnahmen und Vorschriften im Hotel zu sprechen. Jetzt ging es zur finalen Planung. Wie zum Beispiel, ob wir alle unsere Tagesprogramme und Reservierungen durchführen können. Wir und unsere Clubfreunde haben uns getraut!
- vom Sonntag, 19.Juli bis Donnerstag, 23.Juli 2020 -
- jetzt mit 16 Fahrzeugen!! -
Sonntag – 1.Tag: Anreise, mit dem Motto „Der Weg ist das Ziel“
Dieser Tag beginnt für uns mit der ersten Herausforderung. Da diese Etappe für die meisten Teilnehmer ein „Heimspiel“ ist. Treffpunkt war um 08.30 Uhr bei McDonald an der Ausfahrt Burgau an der A8. Nach einer kurzen Einweisung (welches Licht zur Erkennung, der Mahnung an die Einhaltung der Verkehrsregeln, ….) und unserem obligatorischen Glas Sekt für die Beifahrer, dem O-Saft für die Fahrer, starteten wir mit elf Autos zu unserem ersten Ziel. Auf verträumten Nebenstraßen und durch kleine Dörfer fuhren wir teilweise neben oder über die Romantische Straße durch das Allgäu, zur Schönegger Käse-Alm bei Rottenbuch. (Die Romantische Straße führt von Würzburg bis nach Füssen, auf ca. 460 km durch 29, teilweise mittelalterliche, Orte. Höhepunkt bei Füssen ist dann das Schloss Neuschwanstein). Nach einer kleinen Zigarettenpause unterwegs, musste ich leider die netten
Gespräche unterbrechen und zur Weiterfahrt drängen. Wir wollten zeitig, vor dem großen Wochenend-Ansturm auf der Alm ankommen. Was gut so war! Punkt 11.30 Uhr fuhren wir, wie geplant, zur Alm hoch. Auf dem Weg zur Alm stellten wie unsere „Schätzchen“ für das erste Fotoshooting vor der tollen Bergkulisse noch in Position. Bremsten dabei den nachfolgenden Verkehr und ich mit der Kamera vor dem Gesicht, die talwärts fahrenden Autos aus. Was uns, glaube ich, beim Anblick dieser Autos keiner übelnehmen konnte! Bei einem vorherigen Besuch auf dieser Käsealm entdeckte ich in der hintersten Ecke eine kleine Terrasse. Nachdem wir einen Parkplatz ergattert konnten, bin ich losgespurtet und siehe da, die Terrasse war noch frei. Unsere Herren haben ein paar Sitzgarnituren organisiert und die Sonnenschirme geöffnet und schon hatten wir den schönsten Platz, mit Blick in die Ammergauer Alpen. Nach einer ausgiebigen Pause mit herzhafter Brotzeit mussten wir leider auch schon weiter. Unser nächstes Ziel war die ungefähr zehn Minuten entfernte Wieskirche. (Die Wieskirche, Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, seit 1983 UNESCO-Welterbestätte, ist eine der berühmtesten Rokokokirchen der Welt). Ein kleiner Spaziergang führte uns vom nahegelegenen Parkplatz zur Wieskirche. Leider konnten wir keine Führung buchen. Doch auch ohne diese ist die imposante, prunkvolle, mit wunderschönen Malereien versehene Kirche ein Abstecher wert. Vorbei am Forggensee, Roßhaupten, Seeg, führte nun unser Weg über Pfronten und Grän weiter nach Tannheim. Ich liebe die Straße zwischen Pfronten und Grän. Sie ist zum Entschleunigen. Hier ist langsam fahren angesagt, da sich an einigen Stellen die Rinder auf der Straße bewegen und man manchmal Geduld haben muss, bis sie die Straße wieder frei geben. Pünktlich, zur verabredeten Zeit, trafen wir in Tannheim ein. Wurden mit großem Hallo begrüßt und im Hotel herzlich empfangen. „Ein Eis geht immer“ – Noch vor dem Einchecken belohnten wir uns im Eisdirndl um die Ecke mit einer Kugel (oder auch zwei) köstlichen, selbstgemachten Eis. Montag - 2.Tag: Dieser Tag startet unter dem Motto „Fremdfahren erlaubt“
Sepp Schiffer bietet seinen Gästen eine geführte Ausfahrt mit echten, roten Porsche-Oldtimer-Traktoren an. Dieses Angebot haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nach einer kurzen Fahrt zu Sepps Traumgarage und einen Blick in die selbige, wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Schon während einer kurzen Besichtigung und einigen Fachgesprächen waren wir alle euphorisch auf unsere „Porsche-Ausfahrt“. Vor der Türe standen bereits zehn tolle, feuerrote Porsche positioniert. Sehr schnell waren die Fahrer ermittelt und es ging an die Einweisung. Jeder Fahrer durfte sich eines „dieser Geschosse“ auswählen. Auch die Beifahrer fanden einen bequemen Platz. Alle erhielten noch genaue Anweisungen. Alle Mann hinterm Lenkrad mussten aber zuerst eine Runde, in der Nähe und um die Garage, bewältigen. Nach dem unser Coach zufrieden war, ging es endlich los. Sepp führte die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein, mit bester Rundum-Cabrio-
Aussicht, über abgelegene Straßen durch das hügelige Allgäu. Mit viel Spaß und Zurufen ging es Bergauf und Bergab. Mancher benötige beim Bergauf etwas Anweisung und war beim Bergabwärts doch noch etwas vorsichtig. Bei einer Einkehr unterwegs erhielten sie mit diesen Gefährten fast mehr Aufmerksamkeit, als mit ihren Autos. Viel zu schnell verging die Zeit. Mit strahlenden Augen und lachenden Gesichtern kamen alle wieder an der Garage an. Sepp sagte, dies war die Anfängerrunde. Die Fortgeschrittenen-Runde gibt es beim nächsten Mal. Hier wird dann der Schwierigkeitsgrad etwas höher. Wohl wissend, dass solche „Strapazen“ bekanntlich ja hungrig machen, war für uns an der Garage schon ein deftiger Imbiss vorbereitet. Alle legten Hand an und im Nu waren die Biergarnituren aufgestellt und die Tische eingedeckt. In gemütlicher Runde, bei leckerem Essen, wurden die Erfahrungen ausgetauscht und Ratschläge für die nächste Fahrt erteilt. Nachdem wir alles wieder aufgeräumt haben, die Garage sauber und Sepp mit uns zufrieden war, beschlossen wir, den schönen, ereignisreichen Tag im Hotel ausklingen zu lassen. Die Gruppe war sich einig - „das müssen wir unbedingt wiederholen“ Dienstag - 3.Tag: Das heutige Motto „Genussrunde mit Kulturprogramm“
Obwohl wir im Hotel mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, Nachmittagssnack, Kaffee und Kuchen, 5-Gang-Wahlmenue rundum verwöhnt und uns fast alle Wünsche erfüllt werden, setzen wir heute noch das i-Tüpfelchen darauf. Die „Windbeutel-Alm“ Von Tannheim aus starteten wir am Haldensee vorbei, über den Gaichtpass, Richtung Reute. Unsere Route führte uns zum Plansee, dem Ammersattel, am Neualmgrieß entlang, zu unserem ersten Ziel Oberammergau. Hier haben wir eine Stadtführung gebucht, welche uns mit zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt auf die Reise nehmen soll. Der Start begann mit der Führung durch das Passionstheater. Eindrucksvoll erlebten wir, bei der Erzählung im Zuschauerraum, die Entstehung und die Erfüllung des Versprechens im Jahr 1634, die Passiontragödie alle zehn Jahre aufzuführen. Hinterlegt war der Diavortrag mit musikalisch untermalten Szenen aus den vergangenen Passionsspielen. Alle waren von der Kulisse fasziniert. Nach diesem Highlight hätten wir gerne, wenn es möglich gewesen wäre, Karten für die nächste Aufführung gebucht (Corona-bedingt auf 2022 verlegt und schon lange ausgebucht). Vorbei an vielen geschichtsträchtigen Häuser, mit den schönen Lüftlmalereien, ging es zum Pilatushaus im Herzen von Oberammergau. In diesem imposanten Gebäude gibt es die offene „Lebende Werkstatt“. Hier haben Jung und Alt die Gelegenheit, den Kunsthandwerkern über die Schulter zu schauen. Die Handwerkskunst aus Oberammergau ist in ganz Europa bekannt. Unsere Führung endete mit der Besichtigung der Kirche St. Peter und Paul, welche im 18. Jahrhundert im Stile des Barocks erbaut wurde. Mit ihren Fresken und Gemälden sieht sie aus wie die „kleine Schwester“ der Wieskirche. Wenn sie auch,
wie wir während der Führung erfahren haben, mehr Schein als Sein ist. Wie heißt es, „es ist nicht alles Gold, was glänzt“. Aber im Gegensatz zur Wieskirche waren wir hier die einzigen Besucher und konnten in aller Stille verweilen. Nach einer kurzen, individuellen Pause (Betankung der Fahrer) setzten wir unsere Fahrt weiter. Am Kloster Ettal vorbei ging es nach Garmisch-Partenkirchen, hoch zum Berggasthof-Almhütte. Der Köstlichkeiten wegen auch Windbeutelalm“ genannt. Die Alm liegt auf dem Kramerplateau über dem Ortsteil Garmisch. Die Reservierung mit einer Gruppe ist hier empfehlenswert, wird aber nur für den Gastraum angenommen. Wir lagen jedoch gut in der Zeit und konnten im Außenbereich bei herrlichem Sonnenschein noch Plätze ergattern. Was für ein Glück, denn kurz danach waren alle Tische belegt. Ab 14.00 Uhr wird die Tageskarte in die Vesper- und Dessertkarte getauscht und die Schlacht um die Köstlichkeiten beginnt. Die frischen Windbeutel gibt es in sämtlichen Variationen (mit Früchten der Saison, mit Sauerkirschen, mit Sahne, mit und ohne Eis), aber nur solange der Vorrat reicht. Beim Servieren war so manches „Ah“ und „Oh“ zu hören. Gut gestärkt und gesättigt machten wir uns auf den Rückweg. Entlang kleiner Ortschaften und Straßen, mit vielen Kehren und Kurven, fuhren wir durch das schöne Namloser Tal und über den Gaichtpass wieder zurück. (Sollte jemand aus Versehen im Namloser Tal in Richtung Mitteregg abbiegen, unbedingt weiterfahren. Auf ganz schmaler Straße geht es „zum schönsten Ende der Welt“, der Jausenstation Wechner. Sehr empfehlenswert) Mittwoch - 4.Tag: unter dem Motto „Rundtour in den Alpen“
Aus einer tollen Karte „Die schönsten Rundtouren in den Alpen“ haben wir die Tour 1 - Allgäu-Hochtannberg - mit 185 km - ausgewählt. Erstellt wurde die Karte von Sepp Schiffer, welcher sich kurzfristig anbot, für uns ein Picknick vorzubereiten und an diesem Tag die Führung zu übernehmen. Nachdem mehrere Fahrzeuge mit dem Equipment des Tages beladen waren und an jedes Fahrzeug die Routen-Karte ausgegeben wurde, konnten wir losfahren. Heute starteten wir Richtung Oberjoch, über den Riedberg Pass zum Hochtannberg Pass. Ein Paradies für Cabrio- und Oldtimerliebhaber. Die kurven- und kehrenreichen Alpenstraßen führen durch wunderschöne Täler und über grandiose Pässe.
Am Wanderparkplatz der Alpe Körb beschlossen wir, unsere Picknick-Pause aus dem Kofferraum einzulegen. Sepp vom Schwarzen Adler hat das Picknick für uns bestens vorbereitet. Von der Hartwurst, Fleischwurst über die Gürkchen, Brötchen und Getränke war alles dabei. Selbst an unsere Vegetarier hat er gedacht. Wie bei jeder Tour sind besonders wir Frauen froh, wenn es die Möglichkeit zum Austreten gibt. Hurra, wie luxuriös, hier gab es eine Scheune mit Damen- und Herren-WC. Wie es sich gehört, standen wir mit Abstand an. Als wir das Schild „Videoüberwachung“ entdeckten, haben wir lange nach der Kamera Ausschau gehalten aber keine gesehen. Doch dann ging uns ein Licht auf! Die Tochter des Hauses hat uns genau beobachtet und aufgepasst, dass auch jede und jeder Einzelne den Obolus von 50 Cent in die Kasse warf. Darauf angesprochen, ob sie
die Videoüberwachung ist, hat das Mädchen uns erklärt, dass dies notwendig sei, da das WC-Papier so teuer ist. Wir versicherten ihr, dass wir alle das Geld bezahlen werden und sie einer angenehmeren Beschäftigung nachgehen könnte. Ich glaube, wir waren nicht ganz so vertrauenswürdig, denn sie kontrollierte immer mal wieder. Am Ende der gemütlichen Pause mit Blick auf den Widderstein, durfte natürlich das traditionelle Gruppenfoto mit dem Clubbanner nicht fehlen. Gestärkt starteten wir nun in die zweite Etappe unsere Route. Von so viel Kurvenschwingen fast schon schwindelig, haben wir auf den letzten Abstecher zur Hängebrücke bei Reutte einstimmig verzichtet. Müde und zufrieden setzten wir uns im Hotel in geselliger Runde zusammen. Donnerstag - 5.Tag: Abreisetag mit dem Motto
„Frühstück am Vilsalpsee“ - „Abendessen am Silbersee“
Tag fünf fängt schon gut an. Pünktlich um 08.30 Uhr stand unser Shuttle Service für eine frühe Sonderfahrt vor dem Hotel. Und schon donnerte unser exklusiv gebuchter roter Alpenexpress mit ca. 20 km/h, den Alpen entgegen. Direkt in das Naturschutzgebiet. Die Fahrt führte uns ca. 20 Minuten durch eine traumhafte Märchenlandschaft zum Vilsalpsee. Nach dieser anstrengenden Reise war es jetzt auch höchste Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, in eleganter Atmosphäre vorbereitet. Das ungewöhnliche Frühstücksevent zauberte allen Beteiligten ein begeistertes Lächeln ins Gesicht. Wir genossen die dargebotenen Speisen und Getränke bei herrlichem Sonnenschein im schönsten Hochtal Europas. Das Hotel-Team überraschte uns mit einem hervorragend vorbereiteten Interieur auf dem hoteleigenen Grundstück. Mit gut aufgeladenem Akku und einer gemütlichen Rückfahrt zum Hotel konnten wir die Abreise beginnen. Ein paar unserer Sterne hatten eine eigene Heimreise geplant. Das Gros der Gruppe startete nach der Verabschiedung gemütlich Richtung Norden.
Unterwegs hatten wir kurzzeitig die Chance, unsere Verdecke auf Funktion und Dichtigkeit zu prüfen.
Auf kleinen Nebenstraßen fuhren wir zu unserem letzten Zwischenstopp. Dem Garbor Outlet in Mindelheim. Dieses war ein kleines „Schmankerl“ für unsere tapferen Beifahrerinnen. Auf dem großzügigen Parkplatz vor dem Outlet konnten wir unsere Fahrzeuge und gegenüber im Kaffee unsere Männer parken. Wie toll, ich bekam noch die Anweisung, keinen Amoklauf mit der Scheckkarte zu machen. Frieda Littwin war stolz, die Schuhe, mit denen sie schon geraume Zeit geliebäugelt hatte, konnte sie hier zu einem sensationellen Preis erwerben. Zum Endspurt zeigte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite. Bei einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Am Silbersee in Rettenbach ließen wir unsere Ausfahrt ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an die Gruppe. Wir waren ein tolles Team.
Die Ausfahrt mit Euch hat richtig Spaß gemacht.
Und gibt es für uns ein größeres Lob, als die Frage „wann wiederholen wir diese Tour“

Zu den Ausfahrten des RT-Ulm 2019:



Der erste R129 mit H-Kennzeichen beim RT-Ulm und die stolze Besitzerin Inge Karsten


Saisonabschlußfahrt Ammersee 27.10.19



Oldtimermesse Padua 24. - 27.10.19



Ausfahrt Südtirol 03.10. - 06.10.2019



Betriebsbesichtigung Fruchthof Nagel

14.09.2019



► Steiff-Ausfahrt 25.08.2019 Bericht aus der Heidenheimer Zeitung  (pdf / 1,07 MiB)
Regionaltreffen Ulm


► Bericht Ausfahrt Bayrischer Wald 08. - 11.08.19  (pdf / 2,74 MiB)
Regionaltreffen Ulm



Ausfahrt Schwäbische Alb 21.07.19



Ausfahrt Rund ums Ries 30.06.2019



Pfingstausfahrt Spessart 08. - 10.06.19



Ausfahrt Schwarzwald/Elsass 17. - 19.05.19



Technorama 4. + 5. Mai 2019

Die 41. Technorama stand dieses Jahr im Zeichen der vorgezogenen Eisheiligen.

In weiser Voraussicht brachte ich das 1. Exponat, einen SL 500 der Baureihe 230 in silbermetallic mit roter Lederausstattung aus dem Jahre 2002 mit 100.000 Kilometern auf der Uhr in einem exzellenten Zustand schon am Donnerstag, bei trockenem, kalten Wetter auf die Messe.

Am Freitag war es mir nicht vergönnt, meinen SL 320 in der seltenen Farbkombination designo-orangemetallic Farb-Nr. 020 mit designo-orange X53 Innenausstattung zweifarbig, trocken nach Ulm zu bringen, was umfangreiche „Putzarbeiten“ nach sich zog.

Nachdem der Messestand bestückt war, konnte es am Samstag früh, unter freundlicher Mithilfe meiner Clubkameraden und –kameradinnen losgehen.

Die ausgefallene Farbe meines SL 320 lockte nicht nur Begeisterung hervor, da viele „Fachleute“ der Meinung waren, so eine Farbe kann nicht original vom „Daimler“ sein, was ich natürlich an Hand der Kaufberatung widerlegen konnte.

Durch die Ausstellung des R 230 konnten wir einige SL-Fahrer darauf aufmerksam machen, dass sie gerne in unserem Club willkommen sind.

Das ausgestellte Car-Cover gefiel interessanterweise sehr vielen Besuchern, die noch keinen R129 besitzen.

In der Verkaufsausstellung der Messe wurden diesmal 9 SL R129 zum Verkauf angeboten, teilweise in einem sehr „gebrauchten“ Zustand. Es handelte sich fast nur um Import-Fahrzeuge. Am Sonntag Nachmittag konnte nur 1 SL ein Verkauft-Schild aufweisen.

Der Regen und die Kälte am Sonntag trugen zu einem mäßigen Besucheraufkommen bei und die meisten Aussteller begannen bereits um 14 Uhr, ihre Stände abzubauen.

Durch viele interessante Gespräche konnten wir unseren Club wieder sehr gut präsentieren.

1 neues Mitglied trat gleich auf der Messe ein und ich rechne im Nachgang noch mit Interessierten, die demnächst zum Stammtisch kommen wollen.

Christiane Philipp, RT Ulm



Saisoneröffnung 13.04.2019



Frühlingsüberraschungsausfahrt 07.04.19



Zu den Ausfahrten des RT-Ulm 2018:




Zu den Ausfahrten des RT-Ulm 2017:




Zu den Ausfahrten des RT-Ulm 2016:




Zu den Ausfahrten des RT-Ulm 2015:






Zu den Ausfahrten des RT-Ulm 2013:





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Letzte Änderung an dieser Seite: 15. Oct 2020 17:13:40 Uhr (Christiane Philipp)